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Gesamtübersicht


Vorstellung der Bahnen

Jede Bahn der Wiesmoorer Anlage ist einmalig und in keinster Weise standardisiert. Sie werden alle einzeln angefertigt.

Insgesamt entstehen 18 Bahnen:

 

1. Spielbahn: Bockwindmühle

So genannte Galerieholländer sowie seltenere Bockwind-, Koker- und Fluttermühlen prägen die ostfriesische Landschaft. Früher besaßen viele Dörfer mindestens eine Wind- oder Wassermühle. Um 1900 erreichte der ostfriesische Mühlenbestand mit 174 seine größte Zahl. Davon ist knapp die Hälfte noch erhalten.

 

2. Spielbahn „Rüüs in Priel“

Früher fuhren die Reusenkrabbenfischer bei Ebbe mit so genannten „Kreier“ (Holzschlitten) zu ihren selbst geflochtenen Weidenreusen an einem Priel und ernteten Krabben und Fische.

 

3. Spielbahn "Swart bunte Kau" (Das Schwarzbunte Niederungsrind)

Auch in der Region nicht wegzudenken, die Schwarzbunte Kuh. Das schwarzbunte Niederungsrind ist eine Hausrind-Rasse, die aus den Küstengebieten Norddeutschlands und den Niederlanden stammt. Bis ins 18. Jahrhundert wurden Rinder verschiedener Farbe gezüchtet. Erst nach 1750 setzte sich der schwarz-weiße Farbschlag durch. Neben hoher Milchleistung zeichneten sich die Schwarzbunten Kühe durch einen hohen Fettgehalt der Milch aus.

 

4. Spielbahn „Fehnbrücken“

Die schönen weißen Fehnbrücken zieren ganz Ostfriesland. Das Wort "Fehn" stammt aus dem Niederländischen (Veen) und bedeutet Moor. Sie entstanden während der Moorkolonisation, in der moorige Feuchtbodengebiete für Siedlungen und für die  Landwirtschaft erschlossen wurden.

 

5. Spielbahn “Leuchtturm“

Als Leuchtturm wird ein Turm bezeichnet, der ein Leuchtfeuer trägt. Leuchttürme stehen für die Navigation an wichtigen oder gefährlichen Punkten, wo sie der Schifffahrt auch nachts als weithin sichtbares Seezeichen dienen. Durch ihre Lichtsignale (Leuchtfeuer) weisen Leuchttürme Schiffen den Weg und ermöglichen so die Navigation und das Umfahren gefährlicher Stellen im Gewässer. Leuchttürme sind daher  für die Seeleute überlebenswichtig und weisen ihnen den Weg auch bei widriger See. Der Pilsumer-Leuchtturm hat seit dem Film “Otto- der Außerfriesische” Kult-Status erhalten. Bei uns sieht man ihn in seinem Ursprungszustand.

 

6. Spielbahn „Ostfreesland“ 

Ostfriesland (ostfriesisches Plattdeutsch: Oostfreesland) liegt an der Nordseeküste und ist die nordwestlichste Region Deutschlands. Im Allgemeinen wird unterschieden zwischen Ostfriesland im historisch-politischen Sinne und dem geografischen Begriff Ostfriesland, der zuweilen weiter gefasst ist und in der Regel die Nordsee-Küstenregion zwischen Dollart und Jadebusen beschreibt, die „ostfriesische Halbinsel“.

 

7. Spielbahn „Labyrinth“

Das Labyrinth steht als Symbol für Wallhecken. Wallhecken gibt es überall auf der Welt. Seit über 1.000 Jahren sind Wallhecken ein Bestandteil der ostfriesischen Kulturlandschaft. Sie prägen die Landschaft, schützen vor Winderosion und markieren Grenzen. Die ostfriesische Wallhecke hat ihre Eigenart im Aufbau. Ihr Untergrund, der so genannte Wallkörper, besteht in der Regel aus sandigem Boden. Der Wall ist mit Sträuchern und Bäumen bewachsen. Heute stehen sie unter Schutz.

 

8. Spielbahn „Koppje Tee“

Wegen des herausragenden Stellenwertes, den Tee in Ostfriesland genießt, entwickelte sich im Lauf der Zeit eine Ostfriesische Teekultur. De Teetied (Teezeit) oder auch die "Ostfriesische Teezeremonie" gilt als wichtiger Bestandteil ostfriesischer Geselligkeit. Mit derzeit 290 Liter Tee pro Jahr sind die Ostfriesen Weltmeister im Teetrinken und liegen damit noch vor den Teetrinker-Nationen England und Irland.

 

9. Spielbahn „Klumpen“

In Ostfriesland nennt man die traditionellen Holzschuhe "Klumpen". Im schuhtechnischen und -fachlichen Sinn bezeichnet Holzschuh den traditionellen Holzschuh, der vollständig oder überwiegend aus Holz hergestellt ist und den Fuß ähnlich wie ein Halbschuh weitgehend umschließt.

 

10. Spielbahn „Hafen / Container“

Ein Hafen ist ein natürlicher oder als Hafenanlage künstlich geschützter Uferbereich für die Schifffahrt.  Man unterscheidet primär nach der Funktion zwischen Binnenhäfen, Kanalhäfen, Tiefwasserhäfen, Binnenseehäfen und Seehäfen, auch Hochseehäfen genannt. Die Bedeutung von Containern für Seefracht ergibt sich vor allem aus dem Schließen der Transportkette über Land und Wasser ohne Umladen einzelner Gebinde in Häfen und Bahnhöfen.

 

11. Spielbahn „Upstalsboom“

Upstalsboom ist die mittelalterliche Thingstätte (Versammlungs- und Gerichtsstätte) der friesischen Stämme bei Rahe, südwestlich von Aurich. Bei der Stätte handelt es sich um einen vorgeschichtlichen Grabhügel aus der Bronze - und Eisenzeit.

 

12. Spielbahn „Torfabbau“

Wiesmoor liegt zwischen Jadebusen und Dollart in dem größten zusammenhängenden waldlosen Hochmoorgebiet Ostfrieslands, dem Zentralmoor. Der Gast kann vor Ort sowohl Hochmoorflächen, industriellen Torfabbau und wiedervernässte ehemalige Hochmoorgebiete in Augenschein nehmen. Auch ein Moorvogt-Diplom mit traditioneller Torfgewinnung durch Handabbau wird seitens der Touristik GmbH auf spaßige Art vor ernstem Hintergrund angeboten.

 

13. Spielbahn „In Oostfreesland is an besten“

Der Autor und Dichter Enno Wilhelm Hektor, geboren 1820 im ostfriesischen Dornum, gestorben 1874 weitab der Heimat in Nürnberg. Er kehrte 1849 Ostfriesland den Rücken und schrieb aus Sehnsucht das Heimatlied der Ostfriesen. „Sehnsucht nach der Heimat“ war dementsprechend auch der ursprüngliche Titel. Heutzutage ist das Stück auch unter dem Titel „In Oostfreesland is't am besten“ bekannt.  Das Lied wird nach der Melodie des berühmten deutschen Volksliedes „Weißt du wie viel Sternlein stehen“ gesungen.

 

14. Spielbahn „Siel“  (Deichschleuse / Schleuse)

Ein Siel ist ein verschließbarer Gewässerdurchlass in einem Deich. Es ist Teil eines Entwässerungssystems des hinter dem Deich gelegenen Binnenlandes. Viele Ortsnamen entlang der ostfriesischen Küste haben als Hinweis auf die dortigen Anlagen die Endung "-siel" (Neßmersiel, Bensersiel, Neuharlingersiel, Greetsiel, …). Es gibt heute auch im Binnenland gelegene Sielorte, da sich durch Eindeichungen in früheren Jahrhunderten die Küstenlinie verschoben hat.

 

15. Spielbahn„Pünte“

Pünten sind kleine handbetriebene Binnengewässerfähren, die bis zu drei PKW und ca. 30 Passagiere transportieren können.  An dem Fluss Jümme (Landkreis Leer), nahe der Ledamündung, befindet sich die älteste handgezogene Pünte Nordeuropas. Sie verbindet die Orte Amdorf und Wiltshausen.

 

16. Spielbahn  „Piraten, Störtebeker“

Klaus Störtebeker, (geboren um 1360; † vermutlich am 20. Oktober 1401 in Hamburg) war einer der Anführer der Vitalienbrüder und der wohl bekannteste Seeräuber, der aus den Reihen dieser auch als Likedeeler (Gleichteiler) bezeichneten Männer hervorging. Ab 1396 hatte Störtebeker auch Unterstützung in Marienhafe, Ostfriesland, wo er eine Tochter des friesischen Häuptlings Keno tom Brook geheiratet haben soll. Zugleich soll ihm in der Kirche St. Marien Unterschlupf gewährt worden sein, weshalb der heute noch vorhandene Kirchturm auch „Störtebekerturm“ genannt wird.

 

17. Spielbahn „Wal“

Wale in der ostfriesischen Nordsee? Gibt es nicht? Doch, die gibt es! Viele Menschen glauben, es gebe in der Nordsee keine Wale. Doch das ist nicht richtig, es gibt sogar 8 verschiedene Arten!Die Größten der Nordseewale sind die Schweinswale, von denen etwa geschätzte 264.000 in den Gewässern der Nordsee leben.

 

18. Spielbahn „Krabbenkutter“

Ein Krabbenkutter ist ein speziell für den Fang von Nordseegarnelen (in der Küchensprache „Krabben“ oder „Granat“ genannt) ausgerüstetes flachbodiges Schiff, dass sowohl mit Kuttertakelung (ein Mast mit Auslegern für Großsegel, Klüver- Fock- und/oder Großtoppsegeln) oder als Gaffelketsch auf Fangreise geht.